Kategorie: Software

  • PNG-Bilder optimieren

    Dem PNG-Format gehört im Web die Zukunft, so viel ist klar. Bessere Qualität, Alphatransparenz und eine bessere Kompression lassen die betagten Webformate GIF und JPG schnell einmal alt aussehen. Doch gerade bei 24 Bit PNG’s entstehen trotzdem schnell einmal ziemlich bandbreitenfressende Bilder. Die bereiten bei den hierzulande verbreiteten Zugangsgeschwindigkeiten und Flatrates zwar den wenigsten Anwendern noch Kopfzerbrechen, doch schnell werden dabei wachsende Zielgruppen, wie die mobil surfenden User vergessen, bei denen teure Datentarife und eingeschränkte Geschwindigkeiten durchaus noch eine wichtige Rolle einnehmen.

    Leider holt selbst Photoshop beim PNG-Export meist nicht das Maximum aus der möglichen Komprimierung raus. Hier lohnt sich ein Blick auf das Freeware-Tool ImageOptim (Mac OS X 10.4, 10.5), das verschiedene Optimierungsbibliotheken nutzt, um auch noch die letzten überflüssigen Kilobytes aus einer Datei zu pressen. Ein Test mit einem Ordner aus Photoshop exportierter PNG-Bilder lieferte dabei folgende Resultate:

    Liste der abgearbeiteten Files in ImageOptim mit Angaben zur jeweiligen Einsparung nach Komprimierung.

    Bis zu 37% konnten dabei zusätzlich eingespart werden. Je nach Bildgrösse also schnell einmal die eine oder andere Sekunde Wartezeit, die einem Besucher hier erspart werden kann. Das Programm braucht für diese Berechnungen allerdings seine Zeit, läuft aber natürlich bequem im Hintergrund. Auch der oben gezeigte Screenshot brachte es von ursprünglich 39 KB aus Photoshop auf neue 29 KB nach der Optimierung (-26%).

    Gefunden via Playround

  • Schneeleopard setzt zum Sprung an

    Morgen Freitag, 28.8.2009 ist der offizielle Veröffentlichungstermin von Mac OS X 10.6 aka Snow Leopard. Es dürfte inzwischen bekannt sein, welche Hardwarevoraussetzungen das neue Betriebsystem mit sich bringt. Bevor es morgen – vorallem in produktiver Umgebung – ans Installieren geht, sei aber auch der Software-Kompatibilitätsliste eine gewisse Aufmerksamkeit gewidmet, denn nicht alles was unter 10.5 seinen Dienst verrichtet hat, läuft auch auf dem neuen Tierchen.

    Eine gute Übersicht dazu bietet http://snowleopard.wikidot.com.

  • VLC Mediaplayer 1.0 erschienen

    VLC MediaplayerAngesichts der unüberschaubaren Anzahl von Video- und Audioformaten hat mich in den letzten Jahren nur ein Mediaplayer wirklich überzeugt. Und dieser kommt für einmal nicht von einem der Platzhirsche – Apple, Real, Microsoft oder Adobe – sondern ist ein Open Source-Projekt einer französischen Ingenieurschule. VLC heisst das tolle Stück Software, ist gratis, Open Source und für alle Plattformen verfügbar und wahrlich ein Segen für alle Format- und Konvertierungsmuffel. Es spielt so gut wie alle gebräuchlichen Formate – selbst Disc-Images – ohne Murren. Nach jahrelanger Entwicklung, in der VLC jede nur erdenkliche Alpha-, Beta- und RC-Phase durchgemacht hat, ist heute endlich die Version 1.0.0 erschienen. Ein muss für jeden Computer!

  • Firefox 3.5 im Überlick

    Mit einem halben Jahr Verspätung soll es heute soweit sein: Firefox 3.5 (aka 3.1) soll heute – 30.6.2009 – erscheinen. Eine schnellerere JavaScript-Engine, einige HTML 5-Elemente und besserere CSS-Unterstützung sind dabei einige der Highlights. Alle Neuerungen werden auf Golem.de ausführlich erklärt.

    Video: Firefox 3.5 – Test (3:06)

  • Designers Toolbox

    Screenshot Designers Toolbox 2.5 Dashboard-WidgetEin kleines Helferlein, das schon seit geraumer Zeit gute Dienste für mich leistet, habe ich mir nun in der aktuellen Version 2.5 zugelegt. Das Mac OS X-Dashboard-Widget «Designers Toolbox» ist immer nur einen Tastendruck von den täglichen Problemchen des Web- oder Printdesigners entfernt: Es berechnet Bildauflösungen, zeigt die gängigen Papierformate an, generiert Blindtexte, konvertiert RGB zu Hex-Werten und vieles mehr. Wer in CSS viel mit relativen Schriftgrössen arbeitet, wird aber vor allem die Umrechnung von px in em zu schätzen wissen.
    Die meisten Funktionen stehen dabei schon in der kostenlosen Variante zu Verfügung, mit der auch ich bis anhin gearbeitet habe. Aber bereits ab 3 Euro Entwicklungsbeitrag dieser sogenannten «RedWineWare» (Prost Michael!) darf man von den Vorzügen der Pro-Variante profitieren. Ich selber brauche (noch) keine der Pro-Funktionen, aber ich habe damit bereits soviel Zeit und Nerven gespart, dass ich den Beitrag einfach schuldig wurde 🙂

  • Inquisition für Safari

    Safari-Suchfenster mit Live-Resultatanzeige von Inquisitor

    Wem die in Safari integrierte US-Google-Suche zuwenig leistet, dem sei an dieser Stelle das aus meiner Sicht absolut unverzichtbarste Plugin des Apfelbrowsers nahegelegt, um mit der standardmässigen Suche ins Gericht zu gehen: Inquisitor.

    Damit lässt sich nicht nur die lokalisierte Google- oder Yahoo-Suche des eigenen Landes einbinden, nein, das Ganze liefert auch Echtzeitresultate während der Eingabe, wie es sich der Mac-User (ja ja, Vista hat’s jetzt auch …) schon lange von Spotlight gewohnt ist. Das diese Suche auch grafisch ein Schmankerl ist, versteht sich von selbst. Darüber hinaus lassen sich auch weitere (frei definierbare) Suchdienste einbinden, die dann bequem per Tastaturkürzel angesprochen werden können. Und das beste: das gute Stück ist kostenlos!

    Doch bereits liegen dunkle Wolken über dieser kleinen, feinen Erweiterung. Laut dem Entwickler plant Apple den Input Manager, den er für das Plugin nutzt in der kommenden Version von Mac OS X «Leopard» zu eliminieren und ruft in seinem Blog deshalb zum Feedback an Apple auf. Also: ausprobieren, begeistern lassen und Feedback an Apple senden!

    Update: Entgegen den Befürchtungen läuft Inquisitor auch unter Safari 3 unter Mac OS X 10.4 und 10.5 problemlos.